Darf ich vorstellen: Matti. Ein unverhoffter, bayrischer Besucher der zu mir ins ferne Köln kam. Naja, eigentlich wollte er ja gar nicht zu mir. Oder doch? Meine Eltern haben ihn am Tag zuvor in die rheinländischen Rituale eingeführt. Es wurde gewandert, es gab Himmel un Äd (schreibt man das überhaupt so?), und es gab stets ein kühles Kölsch vom Kranz. Da staunt der Bayer. Den Dialekt der Rheinländer versteht man wohl mit jedem weiteren Kölsch, welches diese zu sich genommen haben, immer schlechter. Dafür ist das Bier stets frisch. Das erfreut den Bayern, ist er doch das warm und schal werdende Weizen in seiner Maß gewohnt, trinkt man es nicht schnell genug aus.
Ich habe Matti gleich mal auf Einar gesetzt (er fährt vorzugsweise Räder mit breitem Lenker) und ab ging es zum Supermarkt. Mein Kühlschrank gibt selten etwas her, was für ein Frühstück reicht.

Naja, am Ende haben wir doch noch ein ordentliches Frühstück zusammen bekommen!

2 Kommentare
In der Maß gibts a Helles und kei Weizen.
Sag ich ja: ein helles Weizen